Katharina. Die ersten Trainings.

Letzten Sommer hat Katharina die RYL! Trainer-Ausbildung absolviert und uns hier auf dem Blog die Frage beantwortet, warum sie sich für RYL! engagiert (hier nachzulesen). Seitdem hat sie als Trainer schon so einige Erfahrungen gesammelt. Ende Januar ist sie auch bei uns in Hamburg angetreten und hat unsere neuen Mentoren und Mentees auf ihre gemeinsame Zeit bei RYL! vorbereitet. Wir haben sie gefragt, wie sie die vergangenen Monate erlebt hat.

In den letzten drei Monaten bin ich durch Deutschlands Norden gereist und habe meine ersten Trainings gehalten.

Oh, wie schön das war!

Vor jedem der Trainings hatte ich ein Gefühl, nicht von Vorfreude, sondern von Vor-gut oder Vor-wohl. Das Wissen, dass ein ROCK YOUR LIFE! Wochenende vor mir liegt, löst in mir ein Gefühl von Ruhe und „Alles ist gut“ aus. Ein gutes Gegengewicht zu schnellem und stressigem Alltag.

Die Warum-machst-du-das-Frage scheint ein bisschen yesterday und wurde abgelöst: Statt “Warum?“ habe ich viel „Krass!“ gehört. Ganze Wochenenden mit ehrenamtlichem Engagement zu verbringen und gleichzeitig einen Fulltime-Job zu machen, scheint nicht alltäglich zu sein.

Dabei genieße ich es sehr, ein Wochenende lang in Geschichten der Mentoren und Mentees einzutauchen, sie beim Kennenlernen zu begleiten. Es fühlt sich an wie eine Parallelwelt, die nichts mit meinem sonstigen Leben zu tun hat (obwohl ich mein sonstiges Leben durchaus mag). Sie haben etwas Zauberhaftes, diese Menschen, die voller Energie und Elan Veränderung verursachen wollen.

Das Ziel, durch die Trainertätigkeit ROCK YOUR LIFE! stimmig in mein Leben zu (re-)integrieren, ist voll erreicht. Wiedereingliederung: Check.

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»Du hast alles, was du brauchst, in dir.«

Meine Teilnehmer und Teilnehmerinnen rühren mich und piksen mich. Sie treiben mich zur Verzweiflung, beflügeln mich und erden mich. Und vor allem nähren sie meine Begeisterung und mein Vertrauen in Menschen und dass sie positiven Einfluss in der Welt nehmen.

Bei ROCK YOUR LIFE! umgibt einen eine faszinierende Schwarmintelligenz. Für mich immer wieder Grund zu staunen. Egal, ob Schüler und Schülerinnen und Studierende im Stuhlkreis sitzen oder nur Studierende, selten ist die Runde um eine kluge Lösung verlegen.

Trotzdem wurden auch in meinen Trainings wieder wilde Überforderungshorrorszenarien konstruiert, was alles passieren könnte (alles Szenarien, die bisher glücklicherweise in all meinen ROCK YOUR LIFE! Jahren nicht eingetreten sind).  Immer wieder kommt die Frage auf: Was soll ich dann [setze beliebige schwierige Situation ein] tun?

Du hast alles, was du brauchst in dir.

Hiervon bin ich weiter überzeugt – und dass für die, die noch Zweifel hegen, die Gemeinschaft – ob Mit-Mentoren, Mit-Mentees oder Verein – einen wertvollen Impuls hat.

Denn indem wir unsere Zeit für die ROCK YOUR LIFE! Idee geben, geben wir sie auch füreinander. Und ganz selbstverständlich geben wir dabei auch noch unsere Energie und unsere Aufmerksamkeit – und nicht selten auch noch so etwas wie Mitgefühl und Mit-Gedanken.

Und das macht es so besonders.

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»Und wie meine Teilnehmer und Teilnehmerinnen bin ich auf einer Reise, mir meiner Potenziale und Ressourcen bewusster zu werden und sie zu nutzen und zu stärken.«

Treue Begleiter auf Trainings sind neben meiner Begeisterung, die weiter prominent mit von der Partie ist, auch mein Anspruch und meine eigene Unsicherheit. Kann ich mich gut verständlich machen, werde ich etwas bewirken, werde ich gemocht werden?

Genau wie für meine Teilnehmer und Teilnehmerinnen bedeutet ein Trainingswochenende auch für mich, meine Komfortzone zu verlassen. Mich zu zeigen, Unsicherheiten zu überwinden und weiter zu machen, auf meinen Gegenüber einzugehen, ohne dabei aus den Augen zu verlieren, was ich kann und was nicht, und wobei ich mich wohlfühle.

Und wie meine Teilnehmer und Teilnehmerinnen bin ich auf einer Reise, mir meiner Potenziale und Ressourcen bewusster zu werden und sie zu nutzen und zu stärken.

Nicht nur Wertschätzung empfinden, sondern auch äußern – auch das ist Teil des ROCK YOUR LIFE! Spirits.

»Ich bin O.K., du bist O.K.«

Dementsprechend sind die Rückmeldungen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen für mich wahnsinnig wertvoll – sie bestätigen mich in dem, was ich tue, stärken meine eigene Überzeugung und auch meinen Blick auf mich selbst, auf meine Stärken und auch meine Schwächen.

Es ist ein Geben und Nehmen. Austausch.

Zuversicht, Vertrauen, Ruhe und Klarheit ist das, was ich immer wieder in den Trainings bereit bin zu geben. Im Gegenzug bekomme ich von ihnen… Das weiß ich vorher nie genau. Aber dass es mich bereichern wird, ist sicher. Es sind halt Wundertüten.

Ich bin O.K., du bist O.K.

Und ich freue mich unfassbar darauf, weiter von ihnen zu lernen. Zum Beispiel, dass eine veritable Superkraft nicht nur so etwas wie Röntgenblick, Teleportieren und Allwissen ist, sondern auch, Menschen mit seiner Anwesenheit glücklich zu machen.

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