Sarah und Lea. Ein Follow-up.

Fast zwei Jahre ist es her, dass Sarah und Lea auf unserem Blog von dem Projekt Deutschland rundet auf, das unter anderem auch ROCK YOUR LIFE! unterstützte, und ihrer Begegnung mit der Starköchin Cornelia Poletto berichteten. Jetzt im Februar haben sie das Mentoring-Programm von ROCK YOUR LIFE! abgeschlossen und noch einmal einen Blick zurück auf ihre zwei gemeinsamen, sehr bewegten Jahre geworfen. Was sie verbindet und wie der Weg für sie weitergeht, erzählen sie uns heute.

Als Lea und ich letztens mal wieder zusammen in meiner WG-Küche saßen und unsere geraden frisch gemachten Quarkbällchen futterten, fingen wir an, über unsere gemeinsame Zeit bei ROCK YOUR LIFE! zu reden: Was, schon zwei Jahre rum? Uns beiden kommt es nicht so vor, es scheint, also wäre es erst wenige Monate her, dass wir uns beim Spaghetti-Marshmallow-Turm-Bauen in Leas Schule kennengelernt haben. Aber wenn wir zurückblicken, merken wir, dass wir schon ganz schön viel zusammen erlebt haben. Ob actionreiche, kreative oder kulinarische Aktivitäten, wir haben vieles gemeinsam ausprobiert: von Lasertag spielen, Lasagne kochen, Kanu fahren, Kürbisse schnitzen, Schlittschuh laufen, über gemeinsam an die Ostsee fahren, Interviews geben und auch mal einen Promi ausquetschen dürfen war vieles dabei, was wir nun als gemeinsame Erinnerung teilen dürfen.

Man kann schon sagen, dass wir ein guter Match sind, denn wir haben einiges gefunden, was uns verbindet, zum Beispiel mögen wir beide Bücher und lesen sehr gerne. Uns beiden ist auch Familie sehr wichtig; wir haben beide große Familien, wissen also was es heißt, von Geschwistern genervt zu werden oder immer diejenige sein zu müsse, die auf die Kleinen aufpasst. Vielleicht kommt es auch daher, dass wir beide (kleine) Kinder mögen und gut mit ihnen umgehen können, was sich auch in unserem ähnlichen Berufswunsch zeigt: Lea möchte Erzieherin werden und hat sich, um das zu erreichen, gerade (erfolgreich!😊) zur Ausbildung als Sozialpädagogische Assistentin beworben; ich bin angehende Sozialpädagogin. Vielleicht werden wir uns später also mal in der gleichen Einrichtung wieder treffen. Außerdem mögen wir beide gerne Süßes, wie zum Beispiel Quarkbällchen, die machen wir auch liebend gerne selber und wir können jetzt sogar behaupten, richtige Quarkbällchen-back-Profis zu sein 😉

Natürlich hatten wir auch Zeiten, in denen wir uns nicht so regelmäßig schreiben und treffen konnten, zum Beispiel als ich für fünf Monate im Ausland war und Lea kein Handy zur Verfügung hatte und wir uns nicht mal schnell eine WhatsApp-Nachricht schicken konnten. Da wir natürlich trotzdem irgendwie kommunizieren wollten, entschieden wir uns kurzerhand dafür, ganz oldschool Briefe zu schreiben, um uns auf dem Laufenden zu halten. Das war zwar nicht sehr regelmäßig, aber für beide von uns eine schöne Erfahrung.

Für uns waren es zwei gute Jahre, in denen wir uns beide weiterentwickelt haben. Auch die Trainings und unsere neue Freundschaft haben dazu beigetragen. Wir konnten voneinander und miteinander lernen.

Nun haben wir also unser Zertifikat über zwei erfolgreich absolvierte Jahre in den Händen und wir beide stehen zusätzlich noch kurz vor dem nächsten Abschluss: Lea verlässt die Schule und auch ich bin bald mit meinem Studium fertig – das heißt für uns beide, dass es auch einen Neuanfang gibt. Wir haben aber beschlossen, das heißt noch lange nicht bye-bye für uns! Wir wissen beide, dass wir uns jederzeit erreichen können und uns auch in diesem neuen Kapitel noch Freunde sind und bestimmt auch noch das ein oder andere gemeinsam erleben werden.

Erstmal freuen wir uns jetzt aber auf den Abschluss unserer Airbus-Challenge*!

Und ich finde, wir können wirklich stolz auf uns sein!

Sarah und Lea

 

* Die Airbus Foundation Flying Challenge ist eine Kooperation von ROCK YOUR LIFE! und Airbus, die in diesem Jahr auch am Standort Hamburg gestartet ist. Interessierte Mentoringpaare haben hier die Möglichkeit, das Arbeitsfeld der Luft- und Raumfahrt kennenzulernen. Dabei werden sie von erfahrenen Airbus-Mitarbeitern sechs Monate lang begleitet. In einem Abschlussevent dürfen die Mentees und Mentoren schließlich sogar gemeinsam mit dem Flugzeug abheben.

 

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